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 Hintergrundgeschichte Shiwei

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Andreas76



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BeitragThema: Hintergrundgeschichte Shiwei   Do Mai 25 2017, 03:46

Hintergrundstory zum Rokugan Charakter Shiwei (Wu-Jen, Spieler: Andreas Meier):

Yoritomo Shiwei (Clan Mantis) wurde im Clan Krabbe im Haus Kuni geboren.

Dort war er neben zwei Schwestern (Akame und Akaya) das jüngste von drei Kindern seiner Eltern (Vater Wachsoldat, Mutter Näherin und Hausfrau). Die Familie war groß. Mehrere direkte Onkels und Tanten mit Cousins und Cousinen zählten zur engeren blutsverwandten Familie.
Ausgebildet wurde Shiwei zum Wu-Jen von einem Stadtgelehrten, ein Wu-Jen, der merkte, dass eine Shungenjaausbildung nichts für ihn ist und Shiwei sich damit auch schwer tat - auch mangels tieferer religiöser Überzeugung. Die freiere Magie sagte Shiwei mehr zu und so wurde er zum Wu-Jen geschult.
Sein Lehrmeister hieß: Kuni Makoto.

Seine beiden Schwestern waren schon immer üble Plagegeister, die anderen schon immer böse üble Streiche gespielt hatten bzw. zum Eigennutz andere haben zu Schaden kommen lassen, wenn es notwendig war. Jedoch waren sie nach einiger Zeit clever und erfahren genug, um es anderen in die Schuhe zu schieben. Ihre Ausbildung sollte aufgrund ihres noch einwandfreien Leumundes und diversen Talenten im Schleichen und kundschaften zu Kundschafterinnen und Bogenschützinnen ausgebildet werden. Jedoch konnte beiden Schwestern eines Tages ein Mord an Shiweis Lehrmeister Kuni Makoto nachgewiesen werden, was belegte, dass beide über einige kriminelle Energie verfügten. Beide schafften es dennoch, sich rechtzeitig abzusetzen. Es ist bekannt, dass zwei Nächte zuvor aus einem Kuni-Lagerraum einige magische Kristalle mit dunklen Kräften und Übersetzungen aus einem Blutmagierbuch zur Handhabung dieser Kristalle verschwanden, die Kuni Makoto untersuchen sollte. Der Wu-Jen Kuni Makoto wurde vergiftet aufgefunden, was Shiwei sehr mitnahm. Nach einigen Tagen fanden andere Kundschafter eine Spur von ihnen, die in die Wildnis zu einer alten aber zerstörten Tempelanlage führte. Dort sollten beide Schwestern von den Kundschaftern und einigen wenigen aber kampferprobten Soldaten gestellt werden. Das war das letzte, was man von dem Kundschaftertrupp hörte (7 Personen insgesamt), bevor man sie bestialisch abgeschlachtet in der alten Tempelruine fand. Ob die Schwestern tot sind, oder noch auf der Flucht, das weiß niemand. Seit einigen Jahren machen aber Gerüchte in vor allem abgelegeneren oder dünner besiedelten Bereichen Rokugans die Runde, die von den zwei Schattenschwestern sprechen, welche rauben und morden und deren direkte Begegnung man nicht überleben solle. Mittlerweile scheinen die beiden Schattenschwestern an verschiedenen Orten zeitgleich gesehen worden zu sein, um ihren üblen Machenschaften nachzugehen, allermeist nachts. Shiwei selbst glaubt, dass seine beiden Schwestern im Schattenland als dunkle Kreaturen existieren und das Reich des Kaisers früher oder später heimsuchen werden, weil es ihre (dunkle) Natur ist. Bislang hat er noch nichts von ihren Machenschaften gehört, da sie bis zu ihrem Anwachsen der Schwesternschaft der Schatten nicht Wert darauf legten zu „berühmt"/ berüchtigt zu werden.
Shiweis Eltern leben noch, sind aber dennoch betrübt über den Verlust ihrer beiden Töchter an die bösen Mächte. Da Shiwei nach seiner Reputation wieder mit seinen eltern regelmässig schreibt und auch einmal zu Besuch war, gibt es wieder einen Lichtblick für beide Elternteile.

Meisterinformation: Beide Schwestern benutzten die unfertigen Übersetzungen aus dem Blutmagierbuch zum Gebrauch der dunklen Kräfte in den Edelsteinen, um stärker zu werden und sich gegen ihre Verfolger durchsetzen zu können, auch zukünftig. Sie wollten diese Kräfte für sich nutzen. Das ging schief, beide wurden von der dunklen Macht in den Kristallen verzerrt. Geistig und körperlich waren sie als Menschen nur noch schwer zu erkennen, da sie halb Mensch, halb Oni waren. Auch ihr Geist veränderte sich. Ihre bereits bösen Charakterzüge wurden vollends böse und finster, so wie man es nur von Kreaturen jenseits der Mauer im Schattenland kennt. Andererseits wuchsen dafür ihre körperlichen Kräfte, Geschicklichkeit und ihre Geistesschärfe in einem unglaublich unnatürlichen Ausmaß. Beide fühlen sich zu anderen bösen Charakteren, ob im Schattenland oder in Rokugan hingezogen und verachten böse Rokuganer nicht, wenn sie sich ihnen für ein gemeinsames Ziel anschließen. Beide Schwestern stehen auch zueinander und würden sich niemals hintergehen. Ihr Ziel ist es, sich an der Gesellschaft weiterhin zu bereichern und Terror in die Lande zu bringen. Da sie sich sehr gut im Krabbengebiet und auch im Grenzgebiet auskennen, kennen sie diverse Schlupflöcher, Wege und Passagen, um vom Krabbengebiet ins Schattenland zu gelangen und umgekehrt, um ihr Unheil anzurichten. Im Schattenland werden sie aufgrund ihrer Skrupellosigkeit und ihres verdorbenen Wesens zwar geachtet, aber auch teilweise misstrauisch beäugt, da sie nicht zum Wohle des Schattenlandes gegen Rokugan vorgehen wollen, sondern sich damit begnügen im Reich des Kaisers zu rauben, zu morden und sich an dem veranstalteten Unheil und der Angst der Bevölkerung zu erfreuen. Ihr Aktionsgebiet betrifft mittlerweile größere Teile Rokugans. Beide sind exzellente Bogenschützen und Kundschafterinnen und verfügen durch ihre Umwandlung und Übung mit ihren dunklen Kräften über die Fähigkeit deutlich stärker und schneller, als ein normaler Fußsoldat zu sein. Zudem können sie eine niedrige Form der Blutmagie/Nekromantie einsetzen und ihre Pfeilspitzen sind stets mit diversen Giften aus dem Schattenland oder Rokugan belegt – je nach Gegner bzw. Notwendigkeit. Zudem wurden sie vom Schattenland zeitweise ausgesandt, um Attentate auf wichtigere Personen in Dörfern, Städten oder Militärstützpunkten durchzuführen, was nicht immer gelang. Seit kurzer Zeit schauen sie sich nach ebenfalls im Wesen bösartig und in der Gesellschaft geächteten Frauen um, mit denen sie sich nach intensiver Beobachtung treffen. Deren negative Emotionen (z. B. Wut/Hass/Rache) machen sie sich zunutze, um mit der dunklen Macht ihrer Kristalle, die sie am Körper tragen, vollends zu dunklen Kreaturen zu machen, wie sie selbst. Nicht in allen Fällen klappte dies und die meisten Frauen verstarben während des Rituals. Nur sehr wenige andere waren im Wesen böse genug, um die Seiten zu wechseln. Beide Schwestern von Shiwei verfolgen damit das Ziel eine „Schwesternschaft der Schatten“ aufzubauen, um im Schattenland zu mehr Einfluss und Status zu gelangen. Im rokuganischen Gebiet werden sie jedoch immer in Kleingruppen agieren (max. 2-3 Schwestern zeitgleich), um schwerer fassbar zu sein. Die Schwesternschaft des Schattens trifft sich zwecks Austausch bzw. Gruppierung für ein größeres Ziel an einem vorher festgelegten Ort, wo sie in der letzten Zeit nicht aktiv waren. Gegenwärtig existieren sechs Schwestern des Schattens.
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Charypta

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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte Shiwei   Do Mai 25 2017, 23:56

Boah, sehr gut und harter Familienhintergrund

_________________
Oderint, dum metuant.
L. Accius
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Andreas76



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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte Shiwei   Fr Mai 26 2017, 00:06

Danke schön. Ich wollte Heiko auch etwas Familienhintergrund zum Spielen mitgeben. Vielleicht entschärft er sie auch etwas, aber das ist dann seine Angelegenheit Wink
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Thargunio

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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte Shiwei   Fr Mai 26 2017, 00:07

Alter die Horrorschwestern ich lach mich weg xDDDD ist das hart Very Happy
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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte Shiwei   

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