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 Samurai Ozu

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Thargunio

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BeitragThema: Samurai Ozu   Di Aug 15 2017, 11:17

Hintergrundgeschichte von Mirumoto Ozu

Ozu ist das älteste von drei Kindern. Bis zu seinem siebten Lebensjahr wuchs er zusammen mit seinen beiden jüngeren Geschwistern Kaneda und Airi auf. Seine Eltern waren die Bushi Mirumoto Momoka und ihr Gatte der Bauer Haru. Eine kleine glückliche Familie, bis zu der einen verhängnisvollen Nacht.
Ein Sturm fegte über das kleine Dorf, welches sie sich als Heimat ausgesucht hatten, während dem in einer gewaltigen Schlammlawine das Dorf hinfort geschwemmt wurde. Ozu wachte nach der Nacht an einem Flussufer in den Armen seiner toten Mutter auf. Ein Balken hat ihr Bein getroffen, aufgeschnitten und gebrochen. Man konnte noch die großen Holzsplitter in ihrer Haut stecken sehen. Mit einem notdürftigen Verband konnte sie sich noch so lange am Leben halten, dass sie den Jungen an das rettende Ufer bringen konnte. Der Junge begriff das Opfer seiner Mutter für ihn, weinte jedoch nur kurz und bestattete seine Mutter so gut es ging. Er nahm sich ihren Aigushi und machte sich auf den Weg flussabwärts. Zwei Tage streifte er am Fluss entlang bevor er von einem Holzfäller namens Ken aufgelesen wurde. Dieser sah das Mon der Mirumoto Familie auf dem Dolch und brachte ihn zu seinem Herrn den Samurai Mirumoto Heihachi.
Nach einigen Tagen Reise durch die Wildnis erreichten sie Tobimura. Den kleinen Landsitz eben dieses Samurais. Ken berichtete seinem Herrn von der Geschichte, die ihm der Junge Ozu erzählt hatte. Samurai Heihachi wollte die Geschichte zuerst nicht glauben, doch nachdem er sie vom Jungen selbst erzählt bekam, weichte sein Herz auf und er sagte dem Jungen, dass er ihn ab heute Onkel Heihachi nennen soll. Zur Verortung von Tobimura; man erreicht es über eine kleine Bergstraße nach zwei Tagesreisen südlich von Shiro Miromoto.
Da Heihachi selbst vier Kinder hatte, fand Ozu nach einer gewissen Eingewöhnungszeit neue Cousins und Cousinen. Am besten verstand er sich mit den Zwillingen Yui und Mei, die in etwa seinem Alter waren. Von den beiden viel älteren Cousins bekamen sowohl Ozu als auch die Zwillinge nicht viel mit, da sie nicht mehr im Haus lebten und nur zu besonderen Anlässen dem Anwesen einen Besuch abstatteten. Die Zwillinge sollten später zu Samurai-ko ausgebildet werden und erhielten bevor sie in wenigen Jahren das Mirumoto-Dojo besuchen sollten Unterricht von einem Privatlehrer. Da Heihachi nicht so recht wusste, was der Junge werden sollte, hatte er ihm neben vielen anderen Freizeitbeschäftigungen und Studien auch Kampfunterricht zugestanden. Ozu stellte sich dabei so geschickt an, dass Heihachi auch den Jungen zum Samurai ausbilden lassen wollte. Zusammen mit den Zwillingen machte er sich zwei Sommer später auf den Weg ins Eisenberg Dojo. Dort erhielt er seine Ausbildung zum Samurai. Zum Gempukku erhielt er genauso wie die Zwillinge zwei Schwerter aus der Waffenkammer von Mirumoto Heihachi. Nach dem Gempukku trat ein Mönch an den jungen Mann heran und sagte er sehe einem seiner ehemaligen Schüler ähnlich. Er fragte, ob er aus einem Dorf stamme, dass von einem Erdrutsch hinfort gespült wurde. Ozu bejahte und der Mönch erzählte die Geschichte. Ozu konnte es fast gar nicht glauben und fragte seinen Onkel, ob er sich auf die Suche nach seinem leiblichen Bruder machen dürfe. Doch sein Onkel sagte ihm, dass sei nicht seine Entscheidung, sondern die seines zukünftigen Herrn Mirumoto Getsu. Ozus Anliegen wurde Gehör geschenkt. Die Audienz verlief erst schlecht für den jungen Samurai, doch mit der Hilfe des Mönchs hatte es Ozu geschafft den Samurai von seinem Anliegen zu überzeugen. Jedoch müsse er auch mit den Konsequenzen seines Wunsches leben.
So wurde entschieden, dass der junge Samurai ausziehen darf um seinen Bruder zu finden. Als Auflage erhielt er, dass er alle seine Privilegien als Familienmitglied der Mirumotofamilie verliert. Die ihm zu seinem Gempukko überreichten Waffen, wurden zurück an Heihachi gegeben und er dürfe den Namen der Familie nicht mehr tragen. Es sei denn er würde sich erneut für den Clan verdingen, aber diese Aufgabe liegt in der Zukunft.
Am Morgen seiner Abreise kam sein Onkel ihm nachgeritten und warf ihm ein großes Leinenbündel mit den Worten "Noch werde ich" hin. Darin fanden sich ein Katana, Wakizashi und eine Ashigaru-Rüstung alle drei ohne Mon. Ozu starrte auf die Geschenke, doch bevor er sich bedanken konnte, hörte er nur den Samurai aus der Ferne "Enttäusche mich nicht!" rufen. Und so machte er sich auf den Weg gen Süden.

Olli er heißt O---Z---U xD
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Charypta

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BeitragThema: Re: Samurai Ozu   Di Aug 15 2017, 12:10


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Oderint, dum metuant.
L. Accius
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Heiko

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BeitragThema: Re: Samurai Ozu   Di Aug 15 2017, 15:57

lol! lol! lol!
Schön.
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